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Stimme und Schlucken

Eine mehr als drei Wochen dauernde Heiserkeit, Schluckstörung (Dysphagie) oder Schluckschmerzen (Odynophagie) sollten HNO-ärztlich abgeklärt werden. Dies dient dem Ausschluss von tumorösen Veränderungen, welche bei rechtzeitiger und korrekter Diagnose gut behandelt werden können. In vielen Fällen kann die Abklärung aber auch einen Tumor ausschliessen und eine vergleichsweise harmlose Ursache feststellen. Beispiele hierfür sind zum Beispiel Entzündungen (z.B. bei laryngo-pharyngealem bzw. «stillem» Reflux) oder ein Zenker-Divertikel (eine Aussackung der Schleimhaut am Übergang von Rachen und Speiseröhre).

Diagnostik

Die Abklärung erfolgt in erster Linie durch eine klinische und endoskopische Untersuchung, in welcher Rachen und Kehlkopf gut beurteilt werden können (Laryngoskopie bzw. Laryngopharyngoskopie). Bei speziellen Fragestellungen können wir eine Weiterabklärung bei Phoniaterinnen/Phoniatern (auf Stimme und Schlucken spezialisierte HNO-Ärzte) oder eine radiologische Schluckuntersuchungen veranlassen.

Behandlung

Die Behandlung von Störungen der Stimme oder des Schluckens richtet sich nach der Ursache. Wird ein Tumor des Rachens oder des Kehlkopfs diagnostiziert, wird dieser dementsprechend behandelt. Gutartige Veränderungen des Kehlkopfs (wie z.B. Stimmlippenpolypen) können mikrochirurgisch durch den Mund entfernt werden, ebenso ist beim Zenker-Divertikel eine operative Therapie möglich. Beim Vorliegen von Entzündungen wird die entsprechende Ursache behandelt. Weiterhin kann bei Problemen des Schluckakts oder der Stimmbildung eine logopädische Therapie erfolgen (Schlucktherapie, Stimmtherapie).

Nachsorge

Zur Überprüfung des Behandlungserfolgs und Evaluation eventueller Therapieanpassungen werden wir regelmässige Verlaufskonsultationen vereinbaren.

Häufige Fragen

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